Netzwerk für digitales Lernen im Handel gestartet

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Der Startschuss für das Projekt "Netzwerk für digitales Lernen im Handel" ist gefallen. Ein Team von Bildungs-, Handels-, und eLearning-Experten will damit Handelsunternehmen bei der Einführung und Nutzung digitaler Lernformate unterstützen.

"Unsere bisherigen Analysen zeigen, dass digitales Lernen in kleinen und mittelständischen Unternehmen noch immer wenig verbreitet ist, obwohl es große Potenziale mitbringt. Voraussetzung ist jedoch, den Bedarf genau zu kennen, digitales Lernen in vorhandene Bildungsstrukturen zu integrieren und Hemmnisse sowie Hürden zu identifizieren", erklärt Gabriele Lehmann, Geschäftsführerin der zbb.

Das Netzwerk bietet den Unternehmen - je nach Bedarf - ein Komplettpaket von der Bedarfsanalyse, Umsetzungsberatung, Vorhalten digitaler Angebote bis hin zur Erfolgskontrolle an. Ziel ist es, Handelsunternehmen bei der Einführung von digitalem Lernen zu unterstützen, auf Vorteile aber auch Fallstricke hinzuweisen und finanzierbare Umsetzungsmöglichkeiten zu fördern

"Die fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Anforderungen und Veränderungen der Arbeitswelt erfordern auch moderne Aus- und Weiterbildungsmethoden, um fit für die Zukunft zu bleiben. Ziel des Netzwerkes ist es, nicht nur die Vorzüge digitalen Lernens zu nutzen, sondern auch wirtschaftlich attraktive Angebote vorzuhalten", weiß Mailin Schmelter, Teamleiterin am IFH Köln.

Umfassende Informationen zum Thema digitales Lernen, den Serviceangeboten und Projektergebnissen der Projektpartner bietet das Netzwerk auf seiner Projektwebsite: www.myFlexNet.de.

Koordiniert wird das Projekt von der Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb), einer Tochter des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Unterstützung erhält das Netzwerk vom HDE sowie den Handelsverbänden Berlin-Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen.

Das Projekt "Flexibles digitales Lernen - Netzwerk Handel" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland sowie der Europäischen Union gefördert und ist Teil des Förderprogramms "Digitale Medien in der beruflichen Bildung".

Grafik: © zbb