Projekt KoRA: Den Menschen auf die Zusammenarbeit mit Robotern vorbereiten

Projekt KoRA Pressebild der Universität Bremen

Im Projekt "KoRA" der Universität Bremen sollen Berufsschülerinnen und -schüler in der virtuellen Realität an die Zusammenarbeit mit industriellen Robotern herangeführt werden. Das Verbundvorhaben ist am 1. September 2019 gestartet.

"Mit dem Einsatz kollaborationsfähiger Roboter sind Mensch und Maschine in der Produktion nicht mehr nur in voneinander abgetrennten Bereichen tätig, sondern können unmittelbar miteinander interagieren. Daher wird dieser Technologie eine Schlüsselrolle in der digitalisierten Arbeitswelt zugeschrieben", sagt Prof. Kirsten Tracht vom Bremer Institut für Strukturmechanik und Produktionsanlagen in einer Pressemitteilung der Universität Bremen.

Das Projekt KoRA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms "Digitale Medien in der beruflichen Bildung" gefördert und ist Teil der Bekanntmachung Förderung von Forschungsprojekten zur "Virtuellen und Erweiterten Realität (VR/AR) in der beruflichen Bildung" (VRARBB)

Im Projekt wird ein Lehr- und Lernkonzept sowie eine virtuelle, gefahrenfreie Mixed Reality-Umgebung entwickelt, um Akzeptanz für kollaborative Robotik zu schaffen und Ängste vor neuen Technologien abzubauen. Gefährliche Situationen, die bspw. durch eine unsachgemäße Bedienung der Montageanlage verursacht werden oder eine Warnung im Falle einer Kollision mit dem Kobot, werden in eine virtuelle Realität ausgelagert.

Bildnachweis: © Universität Bremen / bime