Projekt ViTAWiN: Neue Webseite gestartet!

Symbolbild EPICSAVE

Im Projekt ViTAWiN wird eine VR- und AR-Simulationsumgebung entwickelt, erprobt und evaluiert. Das Projekt richtet sich an Lehrende und der Lernende in der Ausbildung zum Notfallsanitäter bzw. Notfallsanitäterin und der Weiterbildung zur Notfallpflege.

Im Rettungsdienst und in Notaufnahmen zählen Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen zu den häufigsten Einsatzanlässen. Rettungsfachpersonal und Notfallfachpflegekräfte können während der Ausbildung bisher nur ausschnittsweise, stark abstrahiert und separat entlang der Notfallversorgungskette auf die notwendige frühzeitige Diagnostik und Versorgung schwerer Verläufe vorbereitet werden. Traditionelles Training mit Simulationspuppen bildet Symptome wie Atemanstrengung, wechselnder Bewusstseinszustand oder Schwellungen mit wechselnden Ausprägungen nicht hinreichend ab.

Im Vorhaben ViTAWiN, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms "Digitale Medien in der beruflichen Bildung" gefördert wird, wird eine augmentierte Lern- und Trainingsumgebung entwickelt. Diese bildet alle Leitsymptome auf Simulationspuppen ab und ermöglicht es, komplexe Entscheidungssituationen realitätsnah zu simulieren. Angestrebt wird ein zuvor nicht erreichtes Qualitätsniveau des virtuellen Simulationstrainings. 

Das Projekt ViTAWiN, das im März 2019 mit dreijähriger Laufzeit gestartet ist, baut auf einer im Projekt EPICSAVE (Foto) entwickelten VR-Trainingsumgebung für die Notfallsanitäterausbildung auf. Auf der nun gestarteten ViTAWiN-Projektwebseite informieren die Verantwortlichen regelmäßig über Neuigkeiten aus der Projektarbeit, Publikationen und mehr.

Bildnachweis: Alexandra Roth © BMBF